Funktionale Störungen

Der Körper

Der menschliche Körper stimmt alle lebensnotwendigen Funktionen in ständiger Bewegung aufeinander ab. Ein Großteil dieser Mobilität ist uns selten bewusst. Hierzu zählen beispielsweise der pulsierende Blutstrom, die rhythmische Atembewegung und die unwillkürliche Arbeit unserer Verdauungsorgane.

Funktionale Störungen

Werden die Bewegungen einzelner Körperstrukturen eingeschränkt, beeinflusst das deren Funktion und ist diese erst einmal gestört ("osteopathische Dysfunktion"), dann zeigt sie dies in der Regel in Form einer eingeschränkten Beweglichkeit.

Anpassungen des Körpers

Nicht immer signalisiert uns der Körper eine Funktionsstörung durch Schmerzen oder andere Beschwerden, denn unser Organismus ist sehr anpassungsfähig und kann manche "Störung", wie Fehlhaltungen, stressbedingte Verspannungen oder sogar Verletzungen lange Zeit ausgleichen. Dabei wird die eingeschränkte Funktion von anderen Körperstrukturen übernommen. So "verlagern" sich Funktionsstörungen und wirken sich auf andere Bereiche des Körpers aus. Die Wirbelsäule kann nicht unbegrenzt Fehlhaltungen ausgleichen

Kopfschmerzen durch Verletzung am Sprunggelenk

Diese Zusammenhänge gehen soweit, dass z.B. eine alte Sprunggelenkverletzung über muskuläres Ungleichgewicht am Unter- und Oberschenkel zu einer veränderten Bewegung des Beckens führen kann. Das wiederum verändert die Belastung der Wirbelsäule, welche versucht, mit Hilfe der Kopfgelenke dieses Ungleichgewicht auszubalancieren. Eine gestörte Funktion der Kopfgelenke ist häufig Auslöser für Kopfschmerzen. Eine Sprunggelenkverletzung kann also mit der Zeit Kopfschmerzen auslösen!

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