Einführung
Bei der Osteopathie (griech. ostéon = "Knochen", páthos = "Leiden") handelt es sich um ein ganzheitliches manuelles Behandlungsverfahren, bei dem Funktionsstörungen des Körpers mit gezielten Handgriffen beseitigt oder gelindert werden. Grundlegend wird davon ausgegangen, dass der menschliche Körper eine Einheit bildet, Körperfunktion- und Struktur voneinander abhängig sind und dass der menschliche Körper selbstheilende Kräfte besitzt.
In welchen Fällen hilft die Osteopathie?
Sie kann vor allem dort helfen, wo Leiden am Bewegungsapparat bis hin zu scheinbar unerklärbaren Schmerzen der inneren Organe auftreten. Auch Beschwerden der Blut- und Lymphgefäße werden mit Hilfe der Osteopathie behandelt. Weitere Anwendungsgebiete sind chronische Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus) uvm (siehe Unsere Leistungen). Der Osteopath kann tiefgreifende Wirkungen erreichen – in manchen Fällen stellt sich die Heilung schon nach einer Sitzung ein. Bei schwierigen und "alten" Problemen ist - wie in jeder Medizin - ein längerer Behandlungszeitraum erforderlich.
Wem kann die Osteopathie helfen?
Sie kann grundsätzlich jedem helfen. Selbst Säuglinge und Kinder mit gesundheitlichen Problemen, die z.B. auf Traumata bei der Geburt in jungen Jahren zurückzuführen sind, zählen zu den typischen Patienten der Osteopathie. Bei Krebserkrankungen oder akuten Entzündungen ist die Osteopathie nicht geeignet.
Wie wirkt die Osteopathie?
Mittels osteopathischer Techniken werden in ihrer Beweglichkeit funktionsgestörte Gelenke und Gewebe festgestellt sowie behandelt. So kann das gestörte Zusammenspiel der Gewebe wiederhergestellt werden. Die Anwendung osteopathischer Medizin setzt also genaueste Kenntnisse der Anatomie und Physiologie voraus. Ein weiterer wesentlicher Baustein der osteopathischen Behandlung ist das Erkennen von eigenen Ressourcen der Patienten und die Entwicklung von Verhaltensweisen sowie Behandlungsstrategien, mit denen der Patient mittel- und langfristig in der Lage ist, sich selbst zu "behandeln".
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